„Die Salzprinzessin“ – die Handlung:

 

Dieses Buch beschreibt die einmalige und wahre Lebens- und Liebesgeschichte von Theresia Pointinger, auch „Salzprinzessin“ genannt.

 

Als stolze Tochter eines Gutsbesitzers am österreichischen Mondsee versteht Theresia es bereits sehr früh, auf sich aufmerksam zu machen. Kaum dem Mädchenalter entwachsen gelingt es ihr, einen der mächtigsten Männer der damaligen Zeit in ihren Bann zu ziehen. Gemeint ist Franz-Joseph I., der Kaiser von Österreich. Er erliegt dem anmutigen, spritzigen und geistvollen Wesen des zierlichen Bauernmädchens, während seiner wiederholten Aufenthalte auf dem Gut als Gast.

 

In den nachfolgenden 10 Jahren schreibt Theresia dann heimlich Geschichte, als sie dem Kaiser 4 Kinder - 2 Söhne und 2 Töchter - schenkt. Der erstgeborene Sohn Anton wird von seinem „Allerhöchsten Vater“ früh zu seinem Liebling erkoren, weshalb dieser auch in seiner unmittelbaren Nähe, am kaiserlichen Hof, aufwächst. Dieser verstirbt aber dann unter mysteriösen Umständen, noch bevor er das 20. Lebensjahr vollendet hat.

 

Während Theresia, die vom Kaiser liebevoll „Reserl“ genannt wird, alleine die Alm des elterlichen Bauerngutes bewirtschaftet, nützt sie anfänglich die urige Schlafstube der Almhütte als Liebesnest. Dort pflegt sie mit ihrem Kaiser ihr romantisches Liebespiel.

 

Einmal kommen die beiden sogar im noblen „Adeligen-Schlafzimmer“ des elterlichen Gutshofes zusammen, als der Kaiser nach der Besichtigung einer archäologischen Fundstelle am Seegrund des Mondsees, dort abgestiegen ist.

 

Eine Wende in Reserls Leben bringt die Heirat ihres Bruders, dem Hoferben Anton, mit einer resoluten Försterstochter. Denn kurz nach dem Reserl von ihrem 3. Kaiserkind entbunden hat, wird sie von der neuen Hofherrin ohne ihre Kinder vom Hof verjagt.

 

Zur großen Bestürzung des Kaisers beginnt sie kurz darauf ein neues Leben als Bedienerin in einer Gaststätte, die von hohen adeligen Jagdgästen frequentiert wird. Dort lernt Reserl den schmucken gräflichen Jäger Willi kennen, der, als der Kaiser durch offizielle Anlässe am Besuch seiner Geliebten gehindert wird, ihr Herz im Sturm erobert und sie kurz darauf auch heiratet.

 

Der Kaiser reagiert bei seiner Rückkehr enttäuscht, gibt aber den Anspruch auf seine Geliebte nicht auf. Als das zweite gemeinsame eheliche Kind kurz nach der Geburt verstirbt und Willi das eigene Häuschen aus Geldmangel verkaufen muss, bittet Reserl den Kaiser um Hilfe. Dieser stellt Willi in seinen Dienst und bietet ihm eine Wohnmöglichkeit für seine Familie.

 

Nicht lange und Willi wird Jagdgebieten fern seiner Heimat zugeteilt, was dem Kaiser ermöglicht, sich wieder seiner Geliebten zu nähern. Wieder dient den beiden eine Almhütte als Liebesnest, nachdem sich Reserl während der langen Abwesenheit ihres Gatten dorthin als Sennerin zurückgezogen hat.

 

Bald ist sie mit ihrem 4. Kaiserkind schwanger. Ein Umstand, den sie zuerst noch vor Willi verbergen kann. Allerdings schöpft Willi durch die Beobachtungen seines Jagdfreundes schon bald Verdacht, der sich mit den Monaten, durch Reserls äußeres Erscheinungsbild, immer mehr erhärtet.

 

Mit dem Einzug des Frühjahrs bezieht Reserl hochschwanger die Almhütte, während Willi als Jäger die umliegenden Reviere durchstreift. Dort entbindet sie kurz darauf und wird auch wieder von ihrem Kaiser besucht. Dieser verspricht neuerliche Hilfe nachdem ihm Reserl von ihrer Angst vor Willis Vergeltung erzählt hat.

 

Daraufhin wird Willi befördert und kann nun in der Nähe seines Wohnortes seinen Dienst versehen. Das hält den Kaiser nicht ab, sich seiner Geliebten nach wie vor zu nähern. Erst als Willi mit seiner Familie nach Bayern/Deutschland übersiedelt, kommt das Ehepaar zur Ruhe.